Welches Parkett für die Küche?

Wer sich für ein Parkett in der Küche entscheidet, der hat eine gute Wahl getroffen. Parkett ist Fliesen in vielfacher Weise überlegen.

Insbesondere in Wohnküchen bringt Parkett Wohnlichkeit in die Stube. Aber Küchenparkett ist auch besonderen Anforderungen ausgesetzt.

Gut geeignet sind Buche, Eiche und Esche. Es ist darauf zu achten eine rustikale Sortierung zu wählen, da diese belebt und kleine Kratzer und Beschädigungen durch die belebende Struktur nichtg leich auffallen.

Geöltes Parkett ist eindeutig besser, weil kleinere Schäden leichter auszubessern sind.

Voraussetung ist immer eine gute Verlegung durch den Fachmann, damit keine Ritzen entstehen und die erste Ölung auch fachgerecht erfolgt.

Regelmäßige Pflege ist notwendig, will man dauerhaft Freude am Küchenparkettboden haben.

Es lohnt sich den Aufwand auf sich zu nehmen; die Fußwärme ist auf jeden Fall höher als bei Fliesen und der Tritt federt auch leichter. Außerdem wirkt Holz natürlich gemütlich.

Bei der Auswahl sollte an ein dickes Parkett gedacht werden, das nachgeschliffen werden kann. Das ist sowohl bei Vollholzparkett wie auch bei Fertigparkett gegegen, wenn die Holzstärke stimmt.

Ahorn Parkett

Ahorn Parkett hat die Eigenschaften ein helles und sehr feinporiges Holz zu sein. Die Splinte und das Kernholz sind farblich nicht zu unterscheiden. Das Holz dieser Parkett Art ist sehr hell und gelblich gefärbt. Fast hat man den Eindruck das Parkett wäre weiß. Der Ahorn besitzt ein mittschweres Holz, welches den Vergleich mit einem Buche Parkett gut standhalten kann. Die Oberfläche ist gut zu behandeln und sauber zu halten. Ein Ahorn Parkett kann starke Belastungen aushalten, ohne gleich erhebliche Kratzer zu bekommen. Sehr gern wird Parkett aus Ahorn auch für Wandverkleidungen benutzt. Die Verwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.

Üblicherweise ist der Ahorn in vielen Parks und an Alleen zu finden. Im Herbst erkennt man den Ahorn an den buntesten Blättern. Ahorn Bäume tragen auch kleine Flugfrüchte, die an den Bäumen hängen. Durch die Flügel der Früchte können diese, bei Wind, weit durch die Luft fliegen. Dadurch entstehen immer neue kleine Ahornbäume. Kinder spielen gern mit den Früchten und stecken sie sich auf ihre Nasen. Dieses brachte der Ahornfrucht auch den Beinamen Nasenzwicker ein. In unseren Regionen sind drei bekannte Ahorn Arten vertreten, der Bergahorn, der Feldahorn und der Spitzahorn.

Parkett aus Bambus

Das Parkett aus Bambus wird seit dem Jahr 1992 aus einem sehr schnell nachwachsenden Rohstoff hergestellt. Dieses Rohmaterial heißt Phyllostachus Pubescens, eine Bambusart. Es ist bekannt als die Pflanze, die am schnellsten auf der Welt nachwächst. Der Bambus verholzt nach fünf Jahren und wächst bereits direkt nach der Ernte neu nach. So regeneriert sich ein Wald aus Bambuspflanzen selbst nach.

Bambus Parkett wird vor allem in Räumen gebraucht, die eine starke Beanspruchung haben. So findet man einen Boden mit Parkett aus Bambus in Schulen, Arztpraxen, Büros, Boutiquen oder auch in Seminarräumen. Die große Nachfrage für diese Art von Parkett zeichnet sich vor allem durch die hervorragenden Eigenschaften aus. Bambusparkett ist um 27 Prozent härter als Eichenparkett. Ebenso verfügt es über eine maximale Paßgenauigkeit. Sehr gut ist, dass Parkett aus Bambus keine elektrostatische Aufladung hat. Auch ist dieses Parkett wesentlich fußwärmer als andere Holzparketts.

Parkettabschluss in Problembereichen

Wie kann man ein Parkett so verlegen, dass es in Problembereichen zu einem sauberen Abschluss kommt?

Kritische Bereiche sind die Übergänge von einem Boden zum anderen Boden und Anschlüsse an Stufen, gefliesten Wänden, Schwellen, Terrassentüren und anderen Erhebungen.

Profile sind die Lösung

Übergangsporfile:

Hier wird unterschieden zwischen gleich hohen und unterschiedlich hohen Übergängen. Dafür werden unterschiedliche Profile angeboten. Auf der einen Seite werden die Profile so in das Profil eingeschoben, dass sich das Parkett, wenn das Holz arbeitet noch frei bewegen kann, dann wird das Profil im Boden verschraubt.

An den Wänden werden normalerweise Wandabschlussleisten verwendet, die den Spalt zum arbeiten des Holzes überdecken.

Manchmal reicht die Höhe aber für Wandabschlussleisten nicht aus oder die Befestigung ist schwierig, weil dort Fliesen angebracht sind. Auch dann werden Bodenprofile eingesetzt, die bis an die Wand reichen. Sie sind nur zur Parkettseite offen, während sie zur Wandseite geschlossen sind.

Parkett Muster – Abwechslung auf dem Boden

Dass man Parkett nicht nur in der normalen Variante verlegen kann, sondern man auch Parkett Muster bilden kann, wissen vielleicht nicht sehr viele Menschen. Es geht aber. Beim Verlegen von Parkett Boden gibt es die verschiedensten Varianten, um ein wenig Abwechslung auf den Boden zu bringen. Da gibt es das Schiffsboden Muster, den ­Englischen Verband, den Flecht-Boden, den Leiter Boden und auch das bekannte Fischgrätmuster. All das, und noch mehr, kann mit Parkett gelegt werden.

Das Parkett Muster ­Fischgrät, ist das bekannteste. Es handelt sich hier um kleine Parkettstäbchen, die aneinandergelegt werden wie Fischgräten, dadurch entsteht eine optische Vergrößerung des Raumes und es entstehen wunderschöne Lichtspiele auf dem Parkett. Ein solches Muster wird aber meist nur in eher großen Räumen verlegt. Bekannt ist außerdem auch noch ­das Würfel Muster. Es werden kleine Parkettbretter parallel nebeneinander gelegt, bis ein Würfel entsteht. Die Abwechslung zwischen längs und quer verlegten Brettern ergibt dann die Würfeloptik.

Parkett Boden muss also nicht immer gleich aussehen. Mit viel Geschick können ­tolle Parkett Muster auf den Boden gelegt werden, die dann ein wunderschönes Gesamtbild ergeben. Somit werden Räume noch einmal schöner und interessanter gemacht.

Antikes Parkett – mit bewussten Gebrauchsspuren

Antikes Parkett ist ein Parkett, welches bewusst alt gemacht wurde. Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, mit denen man neues Parkett alt machen kann. Viele Menschen denken, wenn sie antikes Parkett sehen, dass es dringend abgeschliffen werden muss. Das ist aber gar nicht der Fall. Antikes Parkett wird mit Lauge behandelt, damit es alt aussieht. Um diesen antiken Charakter hinzubekommen, ist ein schwieriges Verfahren nötig, wodurch das Parkett seine unvergleichliche Farbe und Maserung bekommt.

Es werden auch, gewollt, Gebrauchsspuren wie Dellen und Kratzer in antikes Parkett hineingearbeitet. Gerade dadurch wird es erst zu einem antiken Parkett. Es ist nicht jedermanns Sache, aber manche Menschen lieben gerade diese Art Parkett. Man selber weiß, dass es ein neuer Boden ist, aber alle Besucher halten ihn für ganz alt.

Ein antikes Parkett ist aber trotz allem strapazierfähig und genau so zu behandeln, wie jedes andere Parkett auch. Auch antikes Parkett benötigt regelmäßige Pflege und Schutzmaßnahmen, damit es lange gut erhalten bleibt. Antikes Parkett ist eben besonders etwas für Liebhaber altertümlicher Dinge.

Parkett Walnuss – sehr dekorativ

Walnuss Parkett stammt aus Amerika oder Kanada. Es handelt sich hier um die Stämme eines Walnussbaums, der bis zu 27 Meter hoch werden kann. Bei einem solchen Baum hat man einen Durchmesser des Stammes von bis zu 2 Metern. Es handelt sich also um einen sehr kräftigen Baum, aus dem das Walnuss Parkett hergestellt wird.

Walnuss Parkett wird sehr gern genommen, weil es eine wunderschöne Farbe hat. Es ist dunkelbraun, mit einem leichten Schimmer der Farbe Lila. Die Splinte im Holz hingegen sind eher hell bis gelblich. In einem Walnuss Parkett kann man auch sehr schön noch das Alter des Baumes erkennen, da man die Jahresringe sehr deutlich sehen kann. Diese Art Parkett ist sehr fest, aber immer noch biegsam und elastisch. Daher auch sehr strapazierfähig.

Walnuss Parkett wird in Deutschland auch gern einfach Nussbaum genannt. Gerade diese Parkett Variante ist nicht anfällig gegen Fäulnis. Es nimmt Schutzmittel durch die großen offenen Holzporen sehr leicht auf. Imprägnieren und schützen sollte man das Holz sehr gut, da es nur zu oft von Holzkäfern befallen wird. Hat man diese Tiere erst einmal im Walnuss Parkett, kann man den ganzen Boden neu verlegen. Also lieber sofort zu Anfang und später regelmäßig schützen.

Parkett Hersteller – es gibt eine große Auswahl

Parkett Hersteller gibt es auf dem Markt viele verschiedene. Entscheidend ist nur, welcher für einen selbst der Richtige ist. Die Unterschiede zwischen den Parkett Herstellern sind oft nur sehr gering. Meistens wird ein Parkett Hersteller nach dem Preis seiner Ware ausgewählt. Das ist bei vielen Käufern einfach ausschlaggebend. Man sollte allerdings nicht immer vorschnell handeln. Nicht jedes günstige Parkett ist auch von der Qualität gut.

Wer sich heute einen neuen Bodenbelag in die Wohnung legt, der hat einen sehr großen Spielraum an Möglichkeiten. Es wird jedoch häufig auf Parkett zurückgegriffen. Parkett ist einfach noch einmal strapazierfähiger und langlebiger als Laminat. Das wissen auch die Parkett Hersteller zu berichten.

Um ein gutes Preis-Leistung Angebot zu haben, ist die Konkurrenz schon wichtig. In Sachen Parkett haben die Kunden da kein Problem. Die Liste, der Parkett Hersteller ist, lang und somit auch die Vielzahl an Angeboten. Es kommt nur noch darauf an, einen Parkett Hersteller zu finden, der einen günstigen Preis mit einer guten Qualität des Parketts vereinen kann. Hierfür muss man ich aber im Vorfeld gut informieren. Das können Kunden im Internet jederzeit tun, um danach den für sich passenden Parkett Hersteller herauszufinden.

Parkettholz – Härtegrade

Je härter das Holz als Ausgangsmaterial für das spätere Parkett ist, desto stärker kann das Parkett belastet werden ohne Schaden zu nehmen.

In folgender Reihenfolge nimmt das Holz vom Härtegrad ab:

Merbau, Kanadischer Ahorn, Esche, Buche, Eiche, Kirsche, Kiefer, Fichte, Birke

Praktisch bedeutet dies: Wenn Ihnen ein Gegenstand aus der Hand fällt, dann hinterlässt er auf Birkenparkett eine deutlich größere Delle als auf  Merbau.

Flächen, die häufig begangen werden oder im öffentlichen Bereichen liegen sollten mit härterem Parkett ausgestattet werden.

Parkett ölen – Intensive Pflege für den Boden

Das Parkett ölen gehört zur regelmäßigen Pflege eines Bodens. Nur so kann gesichert werden, dass man auch lange etwas von dem Parkett Boden hat. Nach einer gewissen Zeit, in der Regel nach einem Jahr, ist es nötig den Boden wieder neu zu ölen. Durch das Öl wird der Boden vor Feuchtigkeit geschützt, die Böden sind dadurch imprägniert.

Um Parkett ölen zu können muss der Boden erst einmal komplett abgeschliffen werden, damit keinerlei Reste mehr von alten, porösen Schutzschichten vorhanden sind. Die Partikel müssen gründlich entfernt werden bevor das Parkett neu geölt wird. Erst nach einer genauen Reinigung kann die Behandlung des Bodens weiter fortgeführt werden.

Wer einen Parkett Boden in seiner Wohnung hat, der sollte diesen auch sehr gut pflegen. In regelmäßigen Abständen muss man sich die Arbeit machen und den Boden von alten Versiegelungen befreien, um diese neu auftragen zu können. Nur wenn diese Arbeiten immer wieder durchgeführt werden hat der Besitzer des Bodens auch lange etwas vom Parkett. Durch das Parkett ölen erhält man eine längere Lebensdauer des Bodenbelags. Hierdurch erreicht man einen Schutz gegen Nässe und auch Kratzer. All diese Dinge können durch das Öl, dem Boden so schnell nichts mehr anhaben.